Bloodbowl Team – Die Mooswald Memmen

Schöne Grüße an alle in Quarantäne und im Home Office.

Zuerst einmal die Stimme der Vernunft: Bleibt zu Hause. Steckt niemanden an. Gefährtet nicht euch und andere!

Das waren zwar wenige Worte, aber ich meine sie so, wie ich sie sage!

Dank Beruf und Familie gehöre ich leider nicht zu denen, die in diesen Zeiten von „Corona Ferien“ (echt jetzt, Leute???) reden können. Im Gegenteil. Daher war es die vergangenen Wochen hier relativ still. Aber nicht nur das Geldverdienen und meine Liebsten hielten mich vom posten ab – nein, ich war auch richtig produktiv im Kampf gegen das Plastikgrau.

Erlaubt mir an dieser Stelle etwas Erwartungsmanagement zu begtreiben: ich war richtig produktiv – für meine Verhältnisse!

Ich präsentiere euch hier und heute die Mooswald Memmen. Ein Bloodbowl Team, das nach den Regeln der Waldelfen aufgebaut ist und nur aus Slaanesh Dämonen besteht:

14 Modelle in einem Monat? Na, nicht ganz. es waren 12… die glatzköpfige Werferin (?) war mein Mastermodell für das Farbschema und die Technik. Das Modell für den 2. Wardancer (auf dem Bild links) habe ich separat im März bemalt.

Bei den 12 anderen habe ich aber eine Bemalung wie am Fließband versucht (Batch Painting). Erst alle Grundiert, dann bei allen ein Basecoat und so weiter… Ich muss sagen, das ist eine sehr schnelle Art und Weise mehrere Figuren zu bemalen mit ein paar Einschränkungen.

  • Nutzt dafür unbedingt eine Wet Palette! Wenn ihr bei Modell 7 im Schritt Nr. 4 plötzlich merkt: au, da habe ich aber bei Schritt 2 was vergessen, dann könnt ihr den Pinsel einfach in die Farbe tauchen und müsst nicht erst den Pott rausholen bzw. vielleicht sogar die Farbe anmischen.
  • Macht euch mit dem Arbeitsablauf vertraut! Ihr solltet genau wissen, was ihr in welcher Reihenfolge macht.
  • Ich finde die Qualität leidet ein wenig. Man ist eher geneigt zu sagen: „Meh – passt scho“, wenn man am 10. Modell die Klauen bemalt und man sich nicht sicher ist, ob man nicht doch nochmal glazen sollte.

Für die 12 Modelle hab ich insgesamt – vom Zusammenbau bis zur Fertigstellung – etwas um die 50 Stunden gebraucht. Den zweiten Wardancer hab ich einzeln bemalt um herauszubekommen, ob ich nun schneller bin. Für den hab ich 2 1/2 – 3 Stunden gebraucht – also nicht wirklich schneller. Dafür sauberer.

Die Leute, die mit den Bloodbowl Regeln vertrauter sind, werden wahrscheinlich schon herumhüpfen und mir sagen: Ketzer, das sind 14 Modelle! So viele bekommst du nicht in ein Starterteam rein – es sei denn, du verzichtest auf Rerolls. Und selbst dann wird’s nicht reichen.

Ja, ich weiß. Ich habe auch nur deswegen ein paar mehr bemalt, weil ich mir zum einen noch nicht sicher war, wie genau mein Startteam aussehen wird und zum anderen, weil ich ja noch ein paar Spieler nachkaufen werden.

Das Team werde ich auch noch weiter ausbauen. Da kommt noch ein Big Guy rein und ich werde ein paar Bannerträger als Spielzugsmarker und so weiter anmalen. Außerdem: Fluff! Ihr wollt sicher wissen, warum ich ein Bloodbowl Team mit so nem dämlichen Namen aufstelle. (Außer weil ich’s kann und es lustig ist.)

Aber jetzt werde ich mich aus gegebenem Anlass erstmal kurz bei der Death Guard blicken lassen. Bis dahin.

Bleibt gesund!

Neues Jahr – neue Armeen?

Erstmal: frohes Neues.

Und auch in diesem Jahr stelle ich mich dem Kampf gegen das Plastikgrau und den Gussrahmen!

Das Jahr geht sogar gut los. Ich habe es geschafft zwei – naja eigentlich sogar drei Modelle in diesem Jahr fertig zu stellen. Wenn ich in dem Tempo weiter male, dann komme ich auf – äh… zwei im Sinn… Minus Raumtemperatur… quadrieren zur Wurzel aus… – 36 Modelle??? Das wäre ja wieder weniger als 2019.

Also gut, ich muss meine Ziele etwas weiter stecken. Mein Vorsatz für 2020 ist also: mehr malen.

Nun bin ich so ein kleiner Hobbyschmetterling, der von Projekt zu Projekt flattert. Da muss ich mich etwas einbremsen. Ich habe Momentan drei Projekte auf dem Maltisch und das ist immer noch eines zuviel.

Daher mein Pl… meine Idee:

  • zuerst will ich ein neues Bloodbowl Team bemalen. Im März geht die neue Saison los und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken ein paar Dämonetten zu nehmen und diese als ein Elfenteam (Dunkelelfen? Waldelfen – damit ich auch einen „Big Guy“ bemalen kann?) zu spielen. Das ist für mich ein sehr enger Zeitplan. Mal sehen was ich da machen kann. Als Bonus kann ich diese Modelle ja sogar noch für 40k, 30k, AoS oder 9. Edition nutzen!
  • Die Sons of Luna aus der Shadowspear Box bemalen. Ich sagte ja schon, dass mir das Schema gefällt und die Primaris so erfrischend anders zu bemalen sind.
  • Die World Eaters müssen jetzt mal warten. So sehr es mir in den Fingern juckt da wieder Modelle zu bemalen, so sehr denke ich „Meh!“, wenn ich eine der Figuren in die Hand nehme.

Bloodbowl und Sons of Luna sind also die beiden Projekte, mit denen ich mich erstmal beschäftige.

Für Bloodbowl habe ich ein „Mastermodel“ bemalt. An das Schema will ich mich halten, wenn ich den Rest des Teams bemale. Leider kann ich es nicht zeigen. Als ich die Bilder machte, entdeckte ich eine Stelle die ich vergessen hatte – außerdem eine 2. an der ich nacharbeiten musste. Ich reiche da was nach.

Für die Sons of Luna habe ich zwei Infiltrators bemalt. Die kann ich euch zeigen:

Noch ein paar Worte zu der Bemalung der Modelle.

Im Vergleich zum Testmodell habe ich ein paar Änderungen vorgenommen:

  • ich habe die goldenen Details in einem anderen Goldton bemalt.
  • die Recess Farbe in den Vertiefungen der Modelle ist kein reines Schwarz, sondern ein gemischtes, sehr dunkles Rot. Man sieht den Unterschied nicht, aber es wirkt anders.
  • die Highlights an der grünen Panzerung sind nun stärker und heller.
  • dafür sind die Highlights an der schwarzen Panzerung nicht mehr so kräftig.

Für den Imp… nein, ich kanns nicht.

Des Ketzers Ketzereien erreichen einen neuen Höhepunkt! Oder so ähnlich. Eigentlich kann hier doch eh nichts schocken.

Jedenfalls hatte ich doch diese Primaris Marines für mein Alpha Legion Kill Team bemalt. Ihr erinnert euch vielleicht. Nun, ich hatte noch 2 Intercessors übrig und außerdem ein Pot mit Lupercal Green und Sons of Horus Green.

Beides sind neue Farben, die – zusammen mit einigen anderen – im Zuge des Contrast Releases rausgebracht wurden.

In der Vergangenheit hatte ich auch mal einen Chaos Space Marine in dem Farbschema bemalt, was damals von Duncan Rhodes als Sons of Horus Farbschema vorgeschlagen wurde. Es gefiel mir damals nicht, da mir das Grün zu – naja – Grün war. Es war ein sehr satter Ton. Man hätte sich natürlich selbst was anmischen können, aber für einen Grundton bei einer Armee hätte ich lieber etwas aus dem Topf.

Die beiden neuen Farben gefielen mir zumindest auf Bildern besser und ich klebte einen der beiden Intercessors zusammen, um die Farben mal live zu testen.

Und was soll ich sagen?

Ich finde den Farbton aber sowas von gelungen! Seht selbst:

Jaaaaa, ich schreibe da Sons of Luna und ich verrate euch auch warum. Während ich Farbe auf das Modell klatschte hatte ich Spaß. Das Farbschema war so unverbraucht für mich. Ich wollte unbedingt noch mehr davon malen. Und schon fing es in meinem Kopf an zu arbeiten.

Ein Primaris in den Farben der Sons of Horus. Konnte das sein? Mal abgesehen von der (langweiligen) Möglichkeit, dass das alles nur Zufall sein konnte, spukte mein Hirn noch eine andere Möglichkeit aus.

Es gab da diese Unterhaltung zwischen Belisarius Cawl und Roboute Guilliman, in der Cawl erwähnte, dass er die Gensaat aller (!) 20 (!!) Legionen hat. Guilliman erteilte den Befehl, dass nur die Gensaat der loyalen Orden für das Primaris Programm verwendet werden dürfe.

Aber: was ist, wenn Cawl das nicht getan an? Was, wenn dieser Techpriest, der mehr logische Maschine als Mensch ist, zu dem Entschluss kommt, dass die Effektivität der Lunar Wolves / Sons of Horus so herausragend war, dass er ihre Gensaat einfach nutzen musste? Oder wenn einer seiner „verschmolzenen Seelen“ dies veranlasste?

So kam ich auf die Sons of Luna.

Ich ließ mich von ein paar Bilden inspirieren und erdachte mir ein Ordenssymbol, ein System für die Kompanie und Einheitsmarkierung sowie für zugewiesene Schlachtfeldrolle. Ich bin ein Nerd…

Nachdem ich das Modell in dem Zustand hatte, den ihr da oben sehen könnt, habe ich tatsächlich noch weiter gemacht. Ich ergänzte die Schrift auf dem Reinheitssiegel, fügte ein paar Abnutzungseffekte zu.

Theoretisch braucht er nur noch einen Namen – wobei, das geht dann doch zu weit.

Und jetzt muss ich mich um die Modelle aus der Shadowspear Box kümmern.

Mustert die Legion (Teil 3)

Hm. Vielleicht sollte ich den Titel des Beitrags noch editieren. So wie es aussieht, bin ich von einer Legion ungefähr so weit entfernt wie die Bundesregierung von einem brauchbaren Klimaschutz.

Aber warum bekomme ich es nicht hin die Modelle wie am Fließband zu bemalen?

Doch der Reihe nach.

Im Juli letzten Jahres (!) wollte ich bei einer Challenge des örtlichen GWs mitmachen. Das Ziel: 250 Punkte pro Monat zu bemalen.

Ich habe es nicht einen einzigen Monat geschafft – und das obwohl ich es echt versucht habe. Vorgenommen hatte ich mir im ersten Monat: einen Chaos Lord mit Plasmapistole und Chainaxe, 4 Berserker mit Chainsaw / Chainaxe, einen Berserker Champion mit Powerfist / Chainsword und ein Rhino Transporter.

Geschafft habe ich… den Lord (hier Destroyer genannt. Entliehen aus Kill Team Elites), den Champion und einen weiteren Berserker.

Das hat mich ziemlich frustriert muss ich sagen und ich stürzte mich sehr dankbar auf die Ablenkung, die mir Kill Team und Bloodbowl bot.

Nun habe ich mich mal dazu gezwungen zumindest die Infanterie fertig zu bemalen.

So. Wenn ihr nur fertige Modelle sehen wolltet, könnt ihr an dieser Stelle aufhören zu lesen. Wenn ihr ein wenig tiefer in den Kaninchenbau vordringen wollt, dann lest weiter über meine Theorie, warum das bei mir so langsam voran geht. Denn das sind tatsächlich Dinge, über die man sich beim Recess Shading wunderbar Gedanken machen kann.

Meine Arbeitshypothese: Es ist mein Stil, das Farbschema und das Modell.

Klar Ketzer… die Tatsache, dass du so langsam bist, ist also, zusammengefasst, die Tatsache, dass du ein Modell bemalst.

Gut, so kann man das verstehen, also muss ich etwas ins Detail.

Mein Stil

Der Stil, mit dem ich diese Modelle bemale ist der gleiche der in den Bemalvideos von Duncan, Peachy und Nick propagiert wird. Base, Shade, Layer, Highlight. Im Prinzip ist das der ‚eavy Metal Stil. An dieser Stelle nochmal deutlich: Stil! Nicht Qualität!

Und was ist der ‚eavy Metal Stil?

  • Edge Highlighting. Jede Ecke und jede Kante wird mit einem Highlight hervorgehoben. Und da wo es keine Kante gibt, wird manchmal eine eingefügt. (Mach ich z.B. auch an den Schulterpanzern. Die dünne, hellblaue Linie?)
  • Layering. Die einzelnen Farbschichten werden per Layering aufgetragen. Es findet kein bis wenig blending statt.
  • Clean. Die Einheiten sehen meistens sehr sauber aus. Starkes Weathering ist eher ungewöhnlich für diesen Stil.
  • Kein OSL (Object Source Lighting). Das Licht scheint von überall zu kommen

Der Stil ist jetzt von Haus aus schon mal nicht für seine Geschwindigkeit bekannt. Er setzt auf starke Kontraste, wie Blacklining, Recess Shading und Edge Highlighting. Das ist aufwendig und führt mich direkt zum zweiten Punkt

Mein Farbschema

Eigentlich könnte ich mich selbst schlagen. Da hab ich mir so viele Gedanken darüber gemacht, warum ich mit dem Black Legion Farbschema nicht glücklich wurde. Ich kam zum Ergebnis: es ist das schwarze Farbschema. Schwarz ist einfach sau schwer zu malen – und was mach ich? ich wende mich der nächsten Nicht-Farbe zu: weiß. Die mir die gleichen Probleme wie schwarz beschert – nur halt in heller.

Egal… was bremst mich da aus? Es ist das Recess-Shading. Bei vielen anderen Farben sorgt das Shading eher für einen Übergang von der Farbe zum Schatten und wenn man da nicht ganz so genau ist, dann ist das jetzt nicht die große Dramatik.

Auf Weiß sieht man aber diese kleinen Fehler und Unsauberkeiten und das bedeutet ich muss nacharbeiten, wenn ich irgendwo was versaut habe. Und wie gut funktioniert das mit weißer Farbe auf schwarzer? Eben.

Das Model

Die Modelle sind zum Teil alt und ich kann nicht sagen, dass sie gut gealtert sind. (Die Berserker sind irgendwas zwischen 20 und 25 Jahre alt!) Dazu kam das Gefühl bereits 100 Mal diese Modelle bemalt zu haben.

Das alles drohte mir den Spaß am Bemalen zu nehmen.

Das es anders geht fiel mir an vielen anderen Modellen auf, die ich „so nebenbei“ bemalt habe. Zum Beispiel die Death Guard Marines, die umgebauten Modelle, die Bloodbowl Modelle – und ja, sogar die Primaris Marines für Kill Team.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Shadowspear hat mir neue Chaos Space Marines beschert. Ich habe die zu Berserkern umgebaut und werde sie demnächst bemalen. Ich hoffe schwer, dass mir diese Modelle mehr Spaß machen, als die alten Berserker.

Darüber hinaus befolge ich ein paar Tipps, die ich so im Internet von professionellen Bemalern aufgeschnappt habe.

Ich werde die Zahl meiner „Projekte“ auf 2 begrenzen. Momentan habe ich zu viel Ablenkung auf meinem Tisch.

Bei dem einen oder anderen Projekt werde ich versuchen mir Herausforderungen zu setzen. Sei es mal ein kleiner Freehand, oder ein besonderer Farbverlauf… solche Sachen.

Ich hoffe, dass ich damit öfters mal etwas mit Farbe posten kann.

Bloodbowl Long Time League – Teil IV

Bloodbowl Long Time League. 5. Spieltag.

Moment… der 5? Ja, es gibt in meiner Division ein Team zu wenig, deswegen musste ich einen Spieltag lang aussetzen. Dies ist auch der letzte Spieltag der Hinrunde und das Team der Wadentester United sollte gegen die Dunkelelfen der Falrach Strikers antreten. Beide Teams waren bislang ohne Niederlage durch die Division gewalzt. Für einen von beiden, sollte heute also die Siegesserie beendet sein.

Die Fans beider Mannschaften fielen in ein zufällig ausgewähltes und ziemlich durchschnittliches Stadion ein. Unter den 26000 Zuschauern war die Mehrheit für die Dunkelelfen – ein durchaus neues Gefühl für die Chaoszwerge.

Dazu kam noch, dass die Wertung der Dunkelelfen so hoch war, dass die Wadentester ein Keg-Babe und einen Magier anheuern konnten.

Zwar gewannen die Zwerge, die sich für das Spiel aufgrund des Teamvalue der Elfen ein Keg-Babe und einen Magier leisten konnten, den Coin Toss, entschieden sich aber trotzdem dafür, erstmal in die Defensive zu gehen.

Die Dunkelelfen legten gleich mal los, als ob Khaine selbst im Publikum saß. Ein massiver Angriff über die linke Flanke der Wadentester ließ gleich zwei Spieler mit dem Gesicht im Dreck liegen. Derart provoziert antworteten die Chaoszwerge ebenfalls mit „robustem Körpereinsatz“, der dazu führte, dass einer der Elfen benommen zu Boden ging.

Es folgte die kurioseste Runde, die ich in dieser Liga erlebt habe. (bis jetzt…)

Ein Elf versuchte einen Dodge – und würfelte eine 1. Der Reroll zeigte ebenfalls eine 1 an. Ich würfelte für die Rüstung des glücklosen Elfen und erzielte einen 1er Pasch. Ich zog nach dem daraus resultierenden Turnover ein wenig meine Leute in Stellung und wollte anfangen zu Prügeln. Ich würfelt einen Doubleskull – Reroll – Doubleskull.

Immer diese konstanten Reminder, warum man mich „Würfelgott Ketzer“ nennt.

Aber wenn Nuffle es so will…

Immerhin warf der angemietete Zauberer einen Feuerball auf den Ballträger der Elfen und sorge so dafür, dass sie nicht völlig ungestört durchrennen konnten.

Die Striker nahmen den Ball aber mit einer Hexe sofort wieder auf, versagten aber wieder bei einem Dodge und dieses Mal musste einer der Elfen Blitzer mit einer Niggeling Injury rausgetragen werden.

Mats Brummels grätschte einen weiteren Elfen raus und setzte die Strikers damit so stark unter Druck, dass diese im 4 Drive den Touchdown erzielen mussten, ohne die Option zu haben, noch ein bisschen auf Zeit zu spielen.

Nach dem ersten Touchdown gegen sich in diesem Turnier, versuchten die Wadentester nun noch in der ersten Halbzeit den Ausgleich zu erzielen. Dazu schoben sie sich mühsam über ihre linke Seite und prügelten die Elfen nieder, die sich geschickt in den Weg stellten und das Vorrücken zu einer schweren Aufgabe machten. Der Druck auf den ballführenden Jonathan Bah war groß und wurde noch größer als zuerst Mats Brummels verletzt vom Platz getragen wurde und kurz darauf Maximilian Flöpp KO ging, nachdem er und ein Elf sich gegenseitig unsanft zu Boden brachten.
Im letzten Drive der ersten Halbzeit sah es düster aus für die Wadentester. Ihr Ballträger war in einem Knäul von Spielern beider Seiten. Coach Ketzer versuchte ihn durch einen Chainpush freizubekommen, aber der Elfe weigerte sich schlicht und ergreifend, trotz bösen Blick (und dem Einsatz eines Rerolls) zu Boden zu gehen.

Mit einem „Zeit für Helden“, brach Bah dann aus dem Käfig aus. Ein Dodge in ein gefährdetes Feld, ein weiterer Dodge und 2 Go-for-its. (5+, 3+, 2+, 2+ um das mal in Zahlen zu übersetzen) Unter den ungläubigen Blicken der Elfenfans und dem Johlen der Fans der Chaoszwerge, schaffte der Hobgoblin diese nicht ganz einfache Aufgabe – und sah dabei auch noch gut aus!

Nuffle wollte es so!

1:1 zur Halbzeit. Ein wahnsinnig spannendes Spiel, in dem es bisher fast nach Plan für den Ketzer lief, der nun eine Halbzeit Zeit hatte, das 2:1 zu erzielen und die Uhr herunterzuspielen.

Der Kick der Elfen geriet zu kurz und der Touchback ging an die Chaoszwerge.

Beide Seiten versuchten ihre Spieler in eine vorteilhafte Position zu bewegen. Im dritten Drive nahm das Spiel dann seine entscheidende Wendung: Harry Bane krachte in einen Elfen und drohte zu Boden zu gehen – und das tat er dann auch, da er nicht auf Coach Ketzer hören und sich die Aktion nochmal durch den Kopf gehen lassen wollte.

Der Turnover erwischte die Wadentester eiskalt.

Der Ballführende Spieler wurde vom Ball getrennt, eine der Hexenkriegerinnen schnappte sich die Pille und lief damit in Richtung der Touchdownzone. Zwar revanchierte sich der Bull Centaur noch, indem er nach einem vollen Sprint gerade noch so an die davon eilende Elfe heran kam und zu Fall bringen konnte. Der Ball sprang ins Aus, was durchaus beabsichtigt war. Aber Coach Ketzer hatte nicht mit dem Enthusiasmus der Fans der Dunkelelfen gerechnet, die den Ball wieder aufs Spielfeld beförderten – zurück zu dem Knäul aus Spielern, wo die Hexenkriegerin in aufgenommen hatte.

Es gelang den Wadentestern nicht, den Ball zu sichern und die Striker erhöhten den Druck mit jeder Runde mehr. Zum großen Pech für Coach Ketzer, verbrachte der Minotaurus 4 Drives hintereinander damit am Boden liegen zu bleiben, was für eine empfindliche Unterzahl in Ballnähe sorgte. (Bestimmt war er hungrig und wollte etwas Gras fressen. Der Ernährungsplan für diesen Spieler musste dringend umgestellt werden.)

Im 7. Drive der zweiten Halbzeit passierte schließlich, was sich nicht mehr verhindern ließ. Die Striker schafften den 2 Touchdown in diesem Spiel und feierten in ihrem letzten Drive auch noch ihre Überlegenheit, in dem sie den Minotaurus wieder mit dem Gesicht in den Dreck schickten, den Bull Centauren KO schlugen und Javier Martifetz töteten, bevor die Hexenkriegerin kalt lächelnd noch einen Pass warf.

Coach Ketzer war nach diesem schweißtreibenden Spiel fast genauso geschafft wie seine Spieler. Schließlich hatte der Trainer der Dunkelelfen ihm doch einiges abverlangt. „Ich kann nicht sagen, dass mich diese Niederlage allzusehr ärgert. Eine Serie musste reißen und auch wenn es schade ist, dass es MEINE Serie war, die riss, so war es doch ein hochgradig spannendes Spiel, das jederzeit in die eine oder andere Richtung hätte kippen können. Das Team hatte ein bisschen Pech, aber das wird im Rückspiel sicher anders aussehen!“

Bunt und in Farbe

Heute gibt es von mir nur ein kurzes Update.

Ich komme kaum zum Malen und wenn, dann ist es so warm, dass ich es nicht lange durchhalte, bevor ich zerfließe.

Trotzdem wollte ich euch ein paar Sachen zeigen.

Da wäre zum einen mein Umbau von Lord Felthius. Ich hatte den Rohling ja bereits in einem älteren Post mal vorgeführt und auch schon angekündigt, dass es etwas länger dauern wird, bis er bemalt ist. Hier mal der Rohbau – zur Erinnerung wovon ich rede:

Was den Umbau angeht: werft einen Blick in den Originalpost…

Es hat wirklich etwas länger gedauert, da ich etwas mit der Farbkombo gekämpft habe. Mal gefiel mir die Innenseite des Umhangs nicht, dann war er zu „flashy“, zu wenig „flashy“ und so weiter. Schließlich entschied ich mich von dem GW Farbschema etwas Abstand zu nehmen und dann kam das hier heraus:

Angemessen widerlich? Ich hoffe doch.

Den Knaben habe ich noch fertig gestellt, bevor die neuen Contrastfarben heraus kamen. Und auch wenn ich sicherlich keine Referenz bin, auf die man sich berufen sollte, wollte ich ein paar Worte dazu sagen.

Einige bezeichnen sie als „glorifizierte Shades“.

Ich sage dazu: Pfff… selbst wenn ich sie darauf reduziere muss ich sagen: sie funktionieren. Es sind keine klassischen Shades. Man kann sie als solche nutzen, oder man kann kreativ werden und noch ganz andere Dinge anstellen, als nur zu Shaden. Ich bin SEHR gespannt was die Community da alles erfinden wird. Ich habe schon Leute gesehen, die mit den Contrast Farben non-metallic-metal gemalt haben.

Unterm Strich finde sie eine ganz nützliche Ergänzung für die Farbpalette. Und man kann sie auch „nur“ dazu nutzen um Dinge schnell zu bemalen.

Mit den neuen Farben habe ich drei Bloodreavers angemalt. Naja gut, ein paar „klassische“ Farben kamen auch noch zum Einsatz – aber zu 90% sind das Contrast Farben. Es ging – verglichen zu meiner sonstigen Malgeschwindigkeit – rasend schnell. Ich muss mal wühlen, ob ich nicht noch sieben weitere habe, denn es sind ganz passende Kultisten, oder?

Bloodbowl Long Time League – Part III

Dritter Spieltag der Bloodbowl Long Time League.
Diesmal müssen die Wadentester gegen die fauligen Gebeine eines Nurgleteams treten.

Der Spielbericht

Im Team gab es eine Änderung. Mit N’Bulle Kante kam der erste Bull Centaur ins Team. Dafür wurde Sebastien Heuler aufgrund von Erfolglosigkeit aufgefr… freigestellt.

Das Spiel selbst fand bei perfektem Wetter für Bloodbowl in einem Luxusstadion statt. Die reichliche Ausstattung (und der exquisite Wein) lockte den Zauberer „Horatio X“ an – der in den Farben der Nurgle Nuggets im VIP Bereich Platz nahm.

1. Halbzeit

Die Wadentester hatten die erste Offensive. Der Ball kam nahe der Mittellinie runter. Dort prügelten die Zwerge die Nurglehanhänger runter, nahmen den Ball auf und machten sich auf, die rechte Flanke herunterzulaufen.
Im Gegenzug mussten die Nurgle Nuggets nicht nur mit den prügelnden Zwergen zurechtkommen, sondern auch noch auf ihre Nurgle Bestie verzichten, die durch den ganzen Trubel um sie herum so verwirrt war, dass sie erstmal eine Weile dumm durch die Gegend glotzte.
Auf den Rängen wurde es Horatio X wohl zu einseitig, denn der Magier zielte mit einem Feuerball auf Jonathan Bah, der mit dem Ball in der Hand um sein Leben lief. Der Wein im VIP Bereich war aber wohl nicht nur vorzüglich, sondern auch etwas hinderlich, wenn es um die Zielfähigkeiten ging. Der Feuerball verfehlte den Hobgoblin nur knapp.
Die Explosion brachte aber Leben in die Nuggets – und der Nugle Warrior mit der Nummer 7 schlug Marcel Umspitzer mit einem satten Rückhandschlag vom Feld.
Doch das konnte den Touchdown für die Wadentester auch nicht mehr verhindern.

Offensive des Nurgleteams – wüste Schlägerei

Der Offensive der Nuggets begegneten die Chaoszwerge mit einer perfekten Defensive, die von den Nuggets aber aufgebrochen wurde, als einer der Rotter es durch die Rüstung eines Chaoszwergs schaffte und diesen mit dem Gesicht nach unten in den Dreck beförderte.
Nun (manche sagen auch endlich) wurde es auch den Wadentester zu bunt und Harry Bane schlug einen der Chaoskrieger KO. Jerome Boahpeng war von diesem Zug so inspiriert, dass er ihn an einem der Rotter ausprobiere und diesen ebenfalls KO schlug.
Bis zur Halbzeit entwickelte sich damit eine veritable Prügelei, bei der es nicht mehr um den Ball zu gehen schien.
Auf Seiten der Wadentester wurde Javier Martifetz KO geschlagen. Übler erwischte es Jerome Boahpeng, der nach einem üblen Spear durch einen Krieger mit einer schweren Verletzung vom Feld getragen wurde.
Den Wadentester gelang es 2 Krieger und sogar die Nuglebestie KO zu prügeln. So sorgten sie zum Ende der ersten Halbzeit für eine solide Überzahl auf dem Feld.

2. Halbzeit

Die Halbzeitpause war für die Rotters nicht lang genug, denn 2 Krieger und die Bestie waren noch nicht wieder zu Bewusstsein gekommen, als der Schiedsrichter die 2. Halbzeit anpfiff.
Der Kick der Wadentester landete auf der rechten Flanke und durch die Unterzahl gelang es N’Bulle Kante auf der Seite durchzubrechen und gleich Druck auf den Ball aufzubauen.
Horatio X sah was das für die Nuggets bedeutete und versuchte dem Team mit einem weiteren Feuerball zu Hilfe zu kommen, aber da er seinen Weinkonsum nicht zurückgefahren hatte, landete dieser Zauber deutlich daneben.
Der Pestigor versuchte einen Block gegen den Centaur und ging gegen den stärkeren Gegner zu Boden. Dieser war zwar stark, aber kaum fähig den Ball aufzunehmen.
Das Schauspiel wiederholte sich 2 Drives lang. Es gelang den Nuggets nicht Unterstützung für den armen Pestigor heranzubringen, der wieder und wieder gegen Kante anlief, nur um von diesem abgeschmettert zu werden.
Im 5 Drive der zweiten Halbzeit, passierte schließlich, was sich die ganze Zeit über angedeutet hatte.
N’Bulle Kante gelang endlich die Ballaufnahme und der Touchdown zur Vorentscheidung.
Der Rest der zweiten Halbzeit artete wieder in eine Schlägerei aus, obwohl Kante tatsächlich die Chance bekam seinen 2. Touchdown des Tages zu erzielen.
Allerdings gelang dem Pestigor diesmal ein Unterzahlblock, der verhinderte, dass der Bull Centaur den Ball kontrollieren konnte.
Javier Martifetz ließ sich ebenfalls zu einem Unterzahlblock hinreißen, der, sehr zur Überraschung aller beteiligter, dafür sorgte, dass einer der Krieger schwer verletzt vom Feld getragen werden musste.
Der Rest war ein relativ ereignisloses Herumgeschubse, das zwar für einiges an Gejohle bei den Fans sorgte, aber keinerlei Konsequenzen nach sich zog.

Das sagen die Trainer

„Was für ein verrücktes Spiel!“ – das war der Grundtenor der beiden Trainer.
Der Coach der Nurgle Nuggets trug die Niederlage mit einer gelassenen Heiterkeit, die Großväterchen Nurgle sicher gefallen hätte.

Die Wadentester hatten diesmal nicht nur für Touchdowns sondern auch für Verletzte gesorgt und damit eine Forderung von Coach Ketzer umgesetzt.
Boahpengs schwere Verletzung trübte ein wenig die Freude über den Sieg und momentan sieht es so aus, als ob der Hobgoblin kein weiteres Spiel mehr für die Wadentester machen würde.

Der zweite Teil ist immer besser! – Part II

öhm… Bad Boys 2 – verdammt…

80 Tage später kommt also ER. Der große! Der Böse! Der Erfolgreiche… na gut wir wollen mal nicht übertreiben. Also Ezekyle Abaddon kommt nach Vigilus. Bei seinem stilvollem Auftritt hilft ihm sein altes Schlachtschiff der Gloriana-Klasse – die Vengeful Spirit. Merkt euch bitte dieses Detail, das ist wichtig.

Da die Vengeful Spirit im Fluff anscheinend zu so einer Art Super-Duper-Nonplusultra Schlachtschiff aufgewertet wurde schaffen es die imperialen Verteidiger nicht, die anrückende Chaosflotte aufzuhalten – achja und nebenbei wird Marneus Calgar von einem Slaanesh Dämonen ein Herz durchbohrt und die Kehle herausgerissen.

Das reicht aber selbstverständlich nicht um einen Primaris Space Marines von seinem Format zu töten und gefühlt am nächsten Tag steht er wieder als Anführer der freien Welt – Verzeihung… des Imperiums auf Vigilus da. Nur seine Stimme klingt n bissel rauer. Aber wer von uns kennt das nicht… dieses Halskratzen, nachdem man sich eine neue Kehle zulegen musste.

Die Chaoten gehen zu einer geheimen Basis, die sich in einem der auffälligsten Merkmale des ganzen Planeten „verbirgt“ (true Story!), in der ein paar gefallene Dark Angles auf einer Superwaffe sitzen (und zwar seit Jahrhunderten). Diese generiert ein schwarzes Loch zwischen Vigilus und seinem Mond.

Nebenbei werden ein paar unnütze Reneganten Space Marines auf ein geheimes Lager des Adeptus Mechanicus losgelassen und anschließend zusammen mit dem Lager selbst atomisiert und zwar von Abbaddon, bzw. der Vengeful Spirit – denn Verbündete sind ja nur unnützer Ballast.

Marneus „Sexy-Voice“ Calgar aber ficht das alles nicht an. Er mischt ein paar Eldar auf, verbrüdert sich mit denen – in dem er ihnen beim Powwow von seinem Treffen mit den Ynnari erzählt und zieht sie auf seine Seite. Ich vermute ja, dass ihm das nur gelang, weil während dem Meeting irgendwas geraucht wurde, was sowohl Eldar als auch Space Marine glücklich machte – den Rest erledigte seine neue Schlafzimmerstimme.

Kurz danach verschwinden einige – eigentlich nicht ganz unwichtige – Verbündete von Calgar. Pikanterweise sind das alles Leute, auf die die neuen, spitzohrigen Verbündeten einen Hass hatten, aber ein Schelm wer böses dabei denkt. Und ein Ketzer wer da parallelen zwischen Marneus und Ezekyle sieht. Stichwort: Verbündete sind ja nur unnützer Ballast.

Die Eldar bringen ihre eigene Superwaffe mit zur Party und Marneus läd Adaddon zum Kaffeeklatsch mit Watschen ein. Die beiden geben sich aufs Maul, Eze bekommt ne Faust in seine Horus-Cos-Play Fresse, einen Schlag gegen seine Terminatorrüstung und im Gegenzug tötet er fast Calgar.

Jap. Nur fast.

Denn gerade als er Calgar den Rest geben will, kommt Haarken an und petzt einen Angriff auf die Vengeful Spirit, die deswegen gleich fliehen will.

An dieser Stelle hauen wir mal kurz die Pause rein, denn ich will schnell sagen, was da passiert ist. Die Geheimwaffe der Eldar war nämlich ein Stealthschiff, und dass hat man mit imperialen (!) Vortex Raketen beladen und in das Schiffchen von Abbaddon gelenkt. Lassen wir das mal für einen Moment so stehen.

Statt nun also einfach schnell mit Drach’nyen zuzustechen oder ein paar Boltschüsse zu bemühen und damit Papa Schlumpf endültig zu erledigen, schrumpft Abbaddons angeblich überragender strategischer und taktischer Intellekt auf 4 Worte zusammen. Hier für euch ganz exklusiv und nur auf dieser Seite: Die Gedanken Abbaddons in diesem Moment:

Mit genau diesen Worten im Kopf verschwindet Abbaddon also schneller als das letzte Fläschchen Plastikkleber während einer Bastelsession, lässt dabei Calgar lebend zurück und vernichtet bei seiner Flucht auch noch versehentlich ein Drittel seiner Flotte, was dem Imperium ermöglicht Vigilus zurückzuerobern.

Highlander 2! – nein, okay, ich gebe auf.

Puh… okay, das artete etwas aus. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich mich, während ich diese Geschichte las, schwer an meine schlimmsten Befürchtungen aus meinem ALLER ERSTEN POST in diesem Blog erinnert fühlte.

Ich verstehe etwas wie Vigilus eigentlich als Versuch die Geschichte weiterzuführen. Etwas, das man zuletzt mit den Gathering Storm Büchern hinbekommen hat.
Vigilus brennt! hingegen fühlt sich so an, als wolle es gar nichts ändern.
GW hat Marneus Calgar und Abbaddon jeweils eine neue Figur spendiert, also konnte man keinen der beiden sterben lassen. Okay, das schränkt den Handlungsrahmen ein wenig ein und mir war klar, dass die Geschichte BESTENFALLS in einem Patt enden würde. Aber ich hatte zumindest die Hoffnung, dass sie es ein wenig subtiler darstellen würden.

Ein Beispiel gefällig?

Sieg Imperium (grober Entwurf):

Abbaddon treibt die Klaue des Horus durch beide Herzen von Calgar und tötet ihn. Das Duell hat Abbaddon aber so viel Aufmerksamkeit gekostet, dass die Ultramarines ihn einkreisen konnten – er flieht um nicht getötet zu werden und muss kurz darauf auch aus dem System fliehen, weil Guilliman mit Verstärkung anrückt.
Guilliman hat Cawl dabei, der den Leichnam von Calgar birgt und ihn mit irgendwelchem Tech-Hokuspokus wiederbelebt.

Sieg Chaos:

Abbaddon schaut mit einem grausamen lachen auf den zerschmetterten Körper seines Feindes. Ein feines Lächeln umspielt seine Lippen. „Gut gespielt, Marneus, gut gespielt. Aber es spielt keine Rolle. Denn das hier wird dein heiliges Terra auch nicht retten.“
Der selbst ernannte Warmaster des Chaos trat lachend von seinem geschlagenen Gegner zurück und verschwand in einem Lichtblitz.
Viele Lichtjahre entfernt begab sich der Planetenkiller über Sangua Terra in Schussposition.

So. Bumm. Sache erledigt.

Tatsächlich wird die Sache mit dem Planetenkiller über Sangua Terra angedeutet. Aber eben nur das – eine Andeutung. Keine endgültige Sache. Gut, man kann jetzt sagen, dass meine Zeilen es auch nur andeuten. Aber es ist definitiv mehr als „Die Astrophaten haben Albträume von einem Schiff dass sich Sangua Terra nähert und das der Planetenkiller sein könnte“ – Gähn!

Der Unterschied besteht außerdem darin, dass in meiner Variante Abbaddon als Sieger darsteht, da ihm die Eroberung Vigilus völlig egal war. Vigilus war nur dazu da um Kräfte zu binden und sein wahres Angriffsziel zu verschleiern. Das würde doch irgendwie mehr nach einem genialen strategischen Schachzug klingen als das was GW da hingebuttert hat.

So wie die Geschichte geschrieben steht, liest sich das einfach nur als hätten wir es hier mit einem typischen Dienstag im Leben von Failbaddon dem Armlosen zu tun.

Man versagt trotz:

  • einer Superwaffe, die ein schwarzes Loch generiert (und allein über diesen Punkt könnte ich noch einen ganzen Artikel schreiben, denn das war so komplett Hanebüchen umgesetzt)
  • einem schier unaufhaltbaren Schlachtschiff aus einer Zeit wo alles besser und aus Holz war.
  • einer verdammten Flotte im Orbit die einfach alles in Schutt und Asche bombardieren könnte.
  • numerischer Überlegenheit.
  • Verteidigern, die von allen Seiten belagert und erschöpft waren.

Das soll also der große Warmaster des Chaos sein? Horus Erbe? Der große, böse Junge vor dem alle Angst haben? Lächerlich!

Nein, GW. Da habt ihr nur diesen Versager wieder auferstehen lassen, der 13 Anläufe gebraucht hat um einen einzigen Planeten zu erobern – trotz der Macht der Verräterlegionen, Sterblichen und Dämonen im Hintergrund – und es am Ende immer noch nicht geschafft hat, weil ihm schließlich nichts besseres einfiel, als mit kaputten Spielzeug um sich zu werfen und alles kaputt zu machen, weil er seinen Willen nicht haben konnte.

Der zweite Teil ist immer besser! – Part I

siehe Terminator 2 …

Hä? Was hat das mit diesem Blog zu tun? Und überhaupt… was war in deinem Kaffee, Ketzer? – Milch und Zucker hoffe ich und ich beziehe mich mit diesem Titel auf das Update des Codex Chaos Space Marines und später noch auf Vigilus brennt!. Dem zweiten Teil der Vigilus Bücher.

Ich musste diesen Post auf 2 Teile aufspalten – zum einen weil es thematisch passt wie Energiefaust auf Auge und zum anderen muss ich gestehen, dass das ganze ein bisschen lang wurde.

Außerdem muss ich euch noch ein Bild von meinem Alpha Legionär nachreichen – dieses mal ganz ohne Photoshop (außer zum Zurechtschneiden)

Ich habe leider keine passenden Decals gefunden und nach einigen Trockenübungen habe ich mich zu einem Freehand entschieden. Ist jetzt sicher nicht mega spektakulär, aber ich finde es ist gut geworden.

Back to topic.

Für den Fall dass ihr die letzten Tage/Woche unter nem Stein verbracht habt: GW hat den Codex neu rausgebracht und ein paar Änderungen vorgenommen.

Und Änderungen sind doch immer was tolles.

Mit diesem neuen Schinken hat man endlich alle Punktkosten wieder übersichtlich in einem Buch und auch die Powerlevel einiger Einheiten wurden angepasst – falls ihr damit spielt.

Die coolste Neuerung in meinen Augen ist eigentlich etwas, was sowas von überfällig war – Chaos Space Marines haben endlich ihre Thunderhammer aus der Prä-Heresy Ära gefunden. (Ich hatte mich ja schon mal gefragt, was mit den Dingern passiert ist.)

Ich kann Chaoslords in Power Armour (keine Terminatoren) endlich mit diesen Waffen ausstatten – und nicht nur die. Theoretisch könnte man ganze Einheiten an Chosen mit Thunderhammers ausstatten – für die Hammer-Fetischisten ein absoluter Traum. Und alle anderen bekommen mit der Waffe Zugang zu einem Item, das quasi eine E-Faust mit einem fixem Schadenswert von 3 ist. Muss ich noch ein Bild zeichnen?

Bleiben wir bei der Ausrüstung und schauen wir mal staunend auf die Rotorcannon Reaper Chaincannon – eine Art Heavy Bolter auf Steroiden. Kürzere Reichweite aber mehr als 2,5 mal so viel Schuss! (2,6666… mal so viel um genau zu sein) Kostet zwar auch doppelt so viel wie der Heavy Bolter aber dafür bietet das Ding fast genug Dakka für einen Ork.

… oder Alien 2 …

(okay, der heißt eigentlich Aliens ohne die 2 aber mit dem s für den Plural)

Es gibt aber nicht nur neues Bling-Bling für uns Chaoten. Es gibt sogar neue Jungs, die das neue Bling-Bling aufs Schlachtfeld tragen können.

Als erstes sei hier mal der neue Lord-Discordant genannt. Das ist die Anwort auf die Frage: Was passiert eigentlich, wenn ich einen Warpsmith die Medikamente gebe, die sich sich der durchschnittliche Tour-de-France Fahrer reinpfeift, ihn dann auf eine unheilige Mischung aus dämonischem Reittier und Läufer setze.

Das Modell hat bei einigen Betrachtern wohl für einen Evilgasm gesorgt und diese Leute stellen interessante Dinge an um dieses Modell irgendwie in ihre Armee zu quetschen, denn nüchtern betrachtet finde ich den Kollegen recht speziell.

Dazu gibt es einen Master of Executions – eine HQ Auswahl, bei der der Name Programm ist. Das Modell ist… Geschmacksache, aber die Regeln sind nicht zu verachten. Eine absolute Maschine, wenn man gegen Armeen mit vielen Charaktermodellen spielt und sich an das ABC der World Eater hält. (Always Be Charging)

… oder Zurück in die Zukunft 2 …

Die größten Änderungen der altbekannten Einheiten haben wahrscheinlich die Havocs durchgemacht. Sie haben nun eine Toughness von 5 und gelten immer als stationär, wenn sie ihre schweren Waffen abfeuern. Und der Champion trägt nun von Haus aus eine Spezialwaffe. Eine Einheit besteht immer nur aus 5 Mann – man kann keine zusätzlichen „Ablativlebenspunkte“ in From von zusätzlichen Havocs dazu kaufen, denen man Bolter und Nahkampfwaffe mitgibt. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir die neuen Regeln für die Havocs echt gefallen. 4 von denen mit Heavy Bolter und nem Champ mit Flamer ist echt eine Option. Wenn man ein paar Punkte über hat und mehr ballern will, dann gibt man denen 4 Reaper Chaincannons mit denen sie eine Bedrohungsweite von satten 30″ haben. Blobs? Welche Blobs?

Dazu kommen die Einheiten aus Shadowspear – also der Master of Possession, die Greater Possessed, sowie der Venomcrawler.

… oder Der Pate 2 …

und dann gibt es da ja noch Vigilus brennt!. Das Buch ist der 2. Teil (und passt daher wunderbar zum Artikel) zu dem Buch Vigilus kämpft und beschreibt die Invasion Abbaddons.

In dem Buch gibt es einige hübsche Regeln, Artefarkte und Strategems, die vor allem Spieler der Black Legion ansprechen dürften. Zusätzlich gibt es diese Dinge auch noch für die bekannteren/beliebteren Renegate Chapters. Red Corsairs seien hier besonders genannt.

Doch damit nicht genug. Zusätzlich zu all dem gibt es noch Regeln für Special Detachments. Ich will da gar nicht so ins Detail gehen, aber mir persönlich gefallen die Regeln für den Host Raptorial wirklich hervorragend, da sie die Raptoren, die bisher eher ein Nischendasein fristeten zu einer interessanten Option machen.

… oder Mad Max 2 …

Wo Licht ist, ist auch Schatten. In diesem Fall ist es (passend zum Schatten) der Dark Apostel. Dem haben sie dunkle (ha!) Gebete verpasst. (Hey, hab ich nicht schon mal über sowas geschrieben?)

Das klingt zwar irgendwie cool, ist aber ein mehr oder weniger versteckter Nerf. Zwar hat er immer noch ein Gebet, dass den gleichen Effekt hat wie seine Aura, nur kostet er jetzt deutlich mehr und es gelingt nur auf die 3+ also nur noch in 2/3 aller Fälle. Oder um es noch deutlicher zu machen: die alte Aura, die er füher dauerhaft hatte, zündet jetzt nur noch mit 66% Wahrscheinlichkeit. Es gibt die Möglichkeit dem Apostel für ein paar Punkte mehr 2 Ministranten zu spendiert. Die steigern die Effektivität immerhin auf eine 2+ / 1/6 / 83% Wahrscheinlickeit, aber so wie ich das verstehe, muss ich dann noch 2 zusätzliche Plätze im Rhino frei halten. Wobei man noch dazu sagen muss, dass er innerhalb eines Transporters keine Gebete wirken kann. Das schränkt seine Brauchbarkeit für mich irgendwie ein.

… oder Matrix 2 – hm. nein, moment, da stimmt was nicht …

Keine Fortsetzung, ohne Verwirrung! Hierfür sind die Obliterators zuständig.
Das ganze fing an im Index Chaos, wo die Jungs 65 Punkte kosteten und ziemlich… durchschnittlich waren.
Dann wurden sie besser und billiger. In Shadowspear bekam man Obliterators präsentiert, die wohl immer fleißig ihr Gemüse gegessen hatten aber 115 Punkte kosten (für einen von denen!)
Codex Chaos Space Marines II bringt das ganze jetzt zusammen – buchstäblich. Die aufgepumpten Obliterators aus Shadowspear zum Preis der alten Jungs… das April FAQ hat das korrigiert und wieder auf 115 Punkte gesetzt.

Und jetzt komme ich nochmal zurück zu Vigilus brennt!.

Es ist – ja…, also es ist – wie soll ich sagen?

In meinen Augen ist es ein Paradebeispiel dafür, dass GW es nicht schafft, seinen Fluff anständig fortzuführen! Es ist sogar so schlimm, dass ich sagen muss, dieses Buch hat mich genervt!

Der Bereich mit den Regeln ist ja schön und gut, aber so einen mutlosen Fluff wie die Invasion der Black Legion hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

Ich fasse es mal so zusammen wie ich es verstanden habe:

An dieser Stelle eine dicke Spoilerwarnung!

Da ist ein Planet, der von Orks überfallen wird. Das wiederum löst einen Aufstand durch Genestealers aus und das wiederum ruft die Space Wolfs auf den Plan, die Eldar mischen sich ein, woraufhin die Ultramarines ein Wörtchen mitreden. Roboute Guilliman stampft wie ein trotziges Kind auf und sagt: Vigilus darf nicht fallen. Daraufhin lässt sich Marneus Calgar zum Primaris aufwerten und schwingt sich zum Oberbefehlshaber der wilden Schulhofschlägerei auf. Dann bemerkt man, dass sich zusätzlich zu dem ganzen Tohuwabohu auch noch ein paar Chaos Space Marines auf dem Planeten eingerichtet haben. Und deren Obermotz macht ernst und sagt: in 80 Tagen kommt Papa Abaddon und der sackt den Planeten ein!

Soweit Teil 1.

Bloodbowl Long Time League – Part II

Weiter geht es mit der Bloodbowl Long Time League vom Kainskind.

Der zweite Spieltag steht an und das Team der Wadentester United muss diesmal gegen Bonecrushers ran – ein Chaos Pact Team mit 3 Big Guys.

Der Spielbericht

Mein Team ist personell unverändert – alle 12 Spieler haben das letzte Spiel überlebt nur Sebastien Heuler muss aufgrund seiner erlittenen Verletzung aussetzen.

Jonathan Bah hat sich im letzten Spiel ein Level-up verdient und bekam die Fähigkeit „Sure Hands“, die ihm sicher noch helfen wird.

1. Halbzeit

Zu perfektem Bloodbowl Wetter pilgerten 16000 Fans ins Stadion und auch an diesem Spieltag waren die Fans der Wadentester in der Überzahl.

Die Bonecrushers gewannen den Cointoss und entschieden sich für die Offensive.

Beim Kickoff offenbarte sich das brillante Coaching der Bonecrushers, welches ihnen für diese Halbzeit einen zusätzlichen Re-Roll einbrachte. Der Abschlag der Wadentester landete weit in der Hälfte der Bonecrusher, auf deren linker Flanke.

Dort sorgte der Spieler mit der Nummer 3 gleich mal für Action. Honka Handschuh beförderte einen der Hobgoblins mit dem Gesicht voran in den Dreck des Spielfelds und sorgte so gleich mal für einen Vorteil für die Chaos Reneganten. Allerdings schien der Oger, Harmann Hackebeil, von dem ganzen Gewusel vor ihm zu verwirrt zu sein um auf die Aufforderung, doch einen der Chaoszwerge vor ihm zu vermöbeln, zu reagieren.

Richtig schlecht machte es aber Bob Würger. Der Marauder mit der Nummer 4 versuchte einen der Chaoszwerge umzuhauen, wurde aber von diesem ausgekontert und KO geschlagen.

Ähnlich holprig war der Start der Wadentester. Der Minotaurus, Harry Bane, wäre bei seinem Blitz gegen den Minotaurus der Bonecrusher beinahe selbst zu Boden gegangen und nur ein beherztes coaching (das tatsächlich wirkte) verhinderte, einen unschönen Turnover für die Wadentester.

Leon Gorefetzer, der gerade noch Bob Würger KO geschlagen hatte, bewegte sich auf die bedrohte Seite der Wadentester um dort für Verstärkung zu sorgen.

Dort wurde die Situation immer bedrohlicher, denn Honka Handschuh sorgte gleich im 2. Drive für die zweite durchbrochene Rüstung. Dieses Mal landete Marco Reis benommen am Boden.

Das Blatt wendet sich!

Marcel Umspitzer gelang einen Gegner so zu treffen, dass dieser nur noch vom Platz getragen werden konnte.

Im Gegenzug versuchten der Troll und der Renegade Ork der Bonecrushers Harry Bane zu faulen, der zuvor nach einem Tackel nicht wieder auf die Beine gekommen war. Der Schiedsrichter schaute zwar nicht hin, aber die Rüstung des Minotauren hielt – auch wenn sie bedenklich knirschte.

Nun waren es die Bonecrusher, die plötzlich in Bedrängnis gerieten. Die Wadentester schafften es zwar eine numerische Überlegenheit um den Ballträger herum zu erzeugen, aber die Anwesenheit des Ogers bereitete Coach Ketzer doch einiges Kopfzerbrechen.

Am Ende des 6. Drives war es dann ein Chainpush, der die Entscheidung zugunsten der Wadentester brachte.

Mit einem „Zeit für Helden“, beorderte Coach Ketzer Maximilian Flöpp ins Getümmel, wo dieser nach 2 Go-for-its einen Block ohne Unterstützung gegen den Renegade Elfen der Bonecrushers durchzog. Dieser gelang und Flöpp drückte den Elfen ins Getümmel. Dadurch wurde einer der Marauders aus der Tacklezone geschoben und Jonathan Bah gelang nach einem einfachen Dodge die Ballaufnahme und der Touchdown.

Die euphorischen Fans der Wadentester sorgten beim Kick-off für einen weiteren Re-Roll für ihr Team.

Die Bonecrusher mussten den Drive mit gleich 3 Mann weniger beginnen, da neben ihrem verletzen Marauder noch 2 weitere Spieler nach einem KO noch nicht wieder aufgewacht waren.

Der Coach der Bonecrushers befahl den Spielzug „Fliegende Goblins“ und stellte entsprechend auf. Allerdings scheiterte der Spielzug bereits bei der Ballaufnahme und sorgte für einen frühen Turnover. Dies nutzten die Chaoszwerge um sofort wieder Druck aufzubauen. Es gelang den Bonecrushers nicht mal im Ansatz sich zu befreien und die Folge war der 2. Touchdown der Wadentester nach einem weiteren Turnover durch einen verpatzten Block. Den Punkt erzielte Maximilian Flöpp, der nach seiner erfolgreichen Heldentat wohl noch „on fire“ war.

Erneut gingen die Wadentester also mit einem beruhigenden 2:0 in die Halbzeit.

2. Halbzeit

Auf den Rängen herrschte eine solche Euphorie, dass die randalierenden feiernden Fans den Wiederanpfiff der Partie völlig übertönten. Erst mit Beginn des 2. Drives bekamen die Spieler mit, dass das Match wieder lief und die Bonecrushers traten das Spielgerät in die Hälfte der Wadentester.

Die 2. Halbzeit begann genau wie die 1. – Harry Bane verpatzte seinen Blitz. Dieses Mal, griff Coach Ketzer aber nicht ein sondern sah zu, wie sich die beiden Minotauren gegenseitig zu Boden beförderten.

Der Kick der Bonecrushers war kurz von der Touchdownlinie der Wadentester runtergekommen und Hobgoblins machten sich daran ihn zu sichern und nach vorne zu tragen.

Die Offensive der Chaoszwerge wurde ruhig und kontrolliert vorgetragen. Trotz der Versuche der Bonecrushers, gelang es ihnen nicht das vorrücken der Wadentester zu verhinden. Erschwert wurde dem Coach diese Aufgabe auch noch durch seine eigenen Big Guys, die immer wieder dumm durch die Gegend glotzten oder ihre Gegner anmuhten, statt das zu tun, was sie sollten.

Es gelang den Bonecrushern nochmal Druck auf die Hobgoblins aufzubauen, die in ihre Hälfte eindrangen. Ein Handoff von Bah an Boahpeng sorgte jedoch dafür, dass der Hobgoblin durchbrechen und im 7. Drive das 3:0 erzielen konnte.

Das Spiel war damit entschieden und der Coach der Bonecrushers versuchte noch das Beste aus der Situation zu machen und ließ seine Spieler das Passen üben.

Das sagen die Trainer

Der Coch der Bonecrushers war sichtlich unzufrieden. Er haderte mit den frühen Ausfällen und dem Unvermögen seiner Big Guys das zu tun, was er von ihnen erwartete.

Das Gegenprogramm sollte eigentlich Coach Ketzer darstellen, der nach zwei Spielen mit insgesamt 6:0 Touchdowns zufrieden sein sollte. „Meine Mannschaft spielt zwar gut, aber ich vermisse noch den letzten Biss.“, gab dieser aber zur Überraschung aller zu Protokoll. „Das hier ist Bloodbowl, bei Khorne! Wo bleiben die abgerissenen Gliedmaßen? Als nächstes steht ein Spiel gegen die Nugles Nuggets an. Da kommen wir mit „gut spielen“ nicht weit. Einige Spieler müssen sich mal klar machen, dass sie hier nicht in einem Elfenteam spielen!“