Bloodbowl Long Time League – Part II

Weiter geht es mit der Bloodbowl Long Time League vom Kainskind.

Der zweite Spieltag steht an und das Team der Wadentester United muss diesmal gegen Bonecrushers ran – ein Chaos Pact Team mit 3 Big Guys.

Der Spielbericht

Mein Team ist personell unverändert – alle 12 Spieler haben das letzte Spiel überlebt nur Sebastien Heuler muss aufgrund seiner erlittenen Verletzung aussetzen.

Jonathan Bah hat sich im letzten Spiel ein Level-up verdient und bekam die Fähigkeit „Sure Hands“, die ihm sicher noch helfen wird.

1. Halbzeit

Zu perfektem Bloodbowl Wetter pilgerten 16000 Fans ins Stadion und auch an diesem Spieltag waren die Fans der Wadentester in der Überzahl.

Die Bonecrushers gewannen den Cointoss und entschieden sich für die Offensive.

Beim Kickoff offenbarte sich das brillante Coaching der Bonecrushers, welches ihnen für diese Halbzeit einen zusätzlichen Re-Roll einbrachte. Der Abschlag der Wadentester landete weit in der Hälfte der Bonecrusher, auf deren linker Flanke.

Dort sorgte der Spieler mit der Nummer 3 gleich mal für Action. Honka Handschuh beförderte einen der Hobgoblins mit dem Gesicht voran in den Dreck des Spielfelds und sorgte so gleich mal für einen Vorteil für die Chaos Reneganten. Allerdings schien der Oger, Harmann Hackebeil, von dem ganzen Gewusel vor ihm zu verwirrt zu sein um auf die Aufforderung, doch einen der Chaoszwerge vor ihm zu vermöbeln, zu reagieren.

Richtig schlecht machte es aber Bob Würger. Der Marauder mit der Nummer 4 versuchte einen der Chaoszwerge umzuhauen, wurde aber von diesem ausgekontert und KO geschlagen.

Ähnlich holprig war der Start der Wadentester. Der Minotaurus, Harry Bane, wäre bei seinem Blitz gegen den Minotaurus der Bonecrusher beinahe selbst zu Boden gegangen und nur ein beherztes coaching (das tatsächlich wirkte) verhinderte, einen unschönen Turnover für die Wadentester.

Leon Gorefetzer, der gerade noch Bob Würger KO geschlagen hatte, bewegte sich auf die bedrohte Seite der Wadentester um dort für Verstärkung zu sorgen.

Dort wurde die Situation immer bedrohlicher, denn Honka Handschuh sorgte gleich im 2. Drive für die zweite durchbrochene Rüstung. Dieses Mal landete Marco Reis benommen am Boden.

Das Blatt wendet sich!

Marcel Umspitzer gelang einen Gegner so zu treffen, dass dieser nur noch vom Platz getragen werden konnte.

Im Gegenzug versuchten der Troll und der Renegade Ork der Bonecrushers Harry Bane zu faulen, der zuvor nach einem Tackel nicht wieder auf die Beine gekommen war. Der Schiedsrichter schaute zwar nicht hin, aber die Rüstung des Minotauren hielt – auch wenn sie bedenklich knirschte.

Nun waren es die Bonecrusher, die plötzlich in Bedrängnis gerieten. Die Wadentester schafften es zwar eine numerische Überlegenheit um den Ballträger herum zu erzeugen, aber die Anwesenheit des Ogers bereitete Coach Ketzer doch einiges Kopfzerbrechen.

Am Ende des 6. Drives war es dann ein Chainpush, der die Entscheidung zugunsten der Wadentester brachte.

Mit einem „Zeit für Helden“, beorderte Coach Ketzer Maximilian Flöpp ins Getümmel, wo dieser nach 2 Go-for-its einen Block ohne Unterstützung gegen den Renegade Elfen der Bonecrushers durchzog. Dieser gelang und Flöpp drückte den Elfen ins Getümmel. Dadurch wurde einer der Marauders aus der Tacklezone geschoben und Jonathan Bah gelang nach einem einfachen Dodge die Ballaufnahme und der Touchdown.

Die euphorischen Fans der Wadentester sorgten beim Kick-off für einen weiteren Re-Roll für ihr Team.

Die Bonecrusher mussten den Drive mit gleich 3 Mann weniger beginnen, da neben ihrem verletzen Marauder noch 2 weitere Spieler nach einem KO noch nicht wieder aufgewacht waren.

Der Coach der Bonecrushers befahl den Spielzug „Fliegende Goblins“ und stellte entsprechend auf. Allerdings scheiterte der Spielzug bereits bei der Ballaufnahme und sorgte für einen frühen Turnover. Dies nutzten die Chaoszwerge um sofort wieder Druck aufzubauen. Es gelang den Bonecrushers nicht mal im Ansatz sich zu befreien und die Folge war der 2. Touchdown der Wadentester nach einem weiteren Turnover durch einen verpatzten Block. Den Punkt erzielte Maximilian Flöpp, der nach seiner erfolgreichen Heldentat wohl noch „on fire“ war.

Erneut gingen die Wadentester also mit einem beruhigenden 2:0 in die Halbzeit.

2. Halbzeit

Auf den Rängen herrschte eine solche Euphorie, dass die randalierenden feiernden Fans den Wiederanpfiff der Partie völlig übertönten. Erst mit Beginn des 2. Drives bekamen die Spieler mit, dass das Match wieder lief und die Bonecrushers traten das Spielgerät in die Hälfte der Wadentester.

Die 2. Halbzeit begann genau wie die 1. – Harry Bane verpatzte seinen Blitz. Dieses Mal, griff Coach Ketzer aber nicht ein sondern sah zu, wie sich die beiden Minotauren gegenseitig zu Boden beförderten.

Der Kick der Bonecrushers war kurz von der Touchdownlinie der Wadentester runtergekommen und Hobgoblins machten sich daran ihn zu sichern und nach vorne zu tragen.

Die Offensive der Chaoszwerge wurde ruhig und kontrolliert vorgetragen. Trotz der Versuche der Bonecrushers, gelang es ihnen nicht das vorrücken der Wadentester zu verhinden. Erschwert wurde dem Coach diese Aufgabe auch noch durch seine eigenen Big Guys, die immer wieder dumm durch die Gegend glotzten oder ihre Gegner anmuhten, statt das zu tun, was sie sollten.

Es gelang den Bonecrushern nochmal Druck auf die Hobgoblins aufzubauen, die in ihre Hälfte eindrangen. Ein Handoff von Bah an Boahpeng sorgte jedoch dafür, dass der Hobgoblin durchbrechen und im 7. Drive das 3:0 erzielen konnte.

Das Spiel war damit entschieden und der Coach der Bonecrushers versuchte noch das Beste aus der Situation zu machen und ließ seine Spieler das Passen üben.

Das sagen die Trainer

Der Coch der Bonecrushers war sichtlich unzufrieden. Er haderte mit den frühen Ausfällen und dem Unvermögen seiner Big Guys das zu tun, was er von ihnen erwartete.

Das Gegenprogramm sollte eigentlich Coach Ketzer darstellen, der nach zwei Spielen mit insgesamt 6:0 Touchdowns zufrieden sein sollte. „Meine Mannschaft spielt zwar gut, aber ich vermisse noch den letzten Biss.“, gab dieser aber zur Überraschung aller zu Protokoll. „Das hier ist Bloodbowl, bei Khorne! Wo bleiben die abgerissenen Gliedmaßen? Als nächstes steht ein Spiel gegen die Nugles Nuggets an. Da kommen wir mit „gut spielen“ nicht weit. Einige Spieler müssen sich mal klar machen, dass sie hier nicht in einem Elfenteam spielen!“

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