Bloodbowl Team – Die Mooswald Memmen

Schöne Grüße an alle in Quarantäne und im Home Office.

Zuerst einmal die Stimme der Vernunft: Bleibt zu Hause. Steckt niemanden an. Gefährtet nicht euch und andere!

Das waren zwar wenige Worte, aber ich meine sie so, wie ich sie sage!

Dank Beruf und Familie gehöre ich leider nicht zu denen, die in diesen Zeiten von „Corona Ferien“ (echt jetzt, Leute???) reden können. Im Gegenteil. Daher war es die vergangenen Wochen hier relativ still. Aber nicht nur das Geldverdienen und meine Liebsten hielten mich vom posten ab – nein, ich war auch richtig produktiv im Kampf gegen das Plastikgrau.

Erlaubt mir an dieser Stelle etwas Erwartungsmanagement zu begtreiben: ich war richtig produktiv – für meine Verhältnisse!

Ich präsentiere euch hier und heute die Mooswald Memmen. Ein Bloodbowl Team, das nach den Regeln der Waldelfen aufgebaut ist und nur aus Slaanesh Dämonen besteht:

14 Modelle in einem Monat? Na, nicht ganz. es waren 12… die glatzköpfige Werferin (?) war mein Mastermodell für das Farbschema und die Technik. Das Modell für den 2. Wardancer (auf dem Bild links) habe ich separat im März bemalt.

Bei den 12 anderen habe ich aber eine Bemalung wie am Fließband versucht (Batch Painting). Erst alle Grundiert, dann bei allen ein Basecoat und so weiter… Ich muss sagen, das ist eine sehr schnelle Art und Weise mehrere Figuren zu bemalen mit ein paar Einschränkungen.

  • Nutzt dafür unbedingt eine Wet Palette! Wenn ihr bei Modell 7 im Schritt Nr. 4 plötzlich merkt: au, da habe ich aber bei Schritt 2 was vergessen, dann könnt ihr den Pinsel einfach in die Farbe tauchen und müsst nicht erst den Pott rausholen bzw. vielleicht sogar die Farbe anmischen.
  • Macht euch mit dem Arbeitsablauf vertraut! Ihr solltet genau wissen, was ihr in welcher Reihenfolge macht.
  • Ich finde die Qualität leidet ein wenig. Man ist eher geneigt zu sagen: „Meh – passt scho“, wenn man am 10. Modell die Klauen bemalt und man sich nicht sicher ist, ob man nicht doch nochmal glazen sollte.

Für die 12 Modelle hab ich insgesamt – vom Zusammenbau bis zur Fertigstellung – etwas um die 50 Stunden gebraucht. Den zweiten Wardancer hab ich einzeln bemalt um herauszubekommen, ob ich nun schneller bin. Für den hab ich 2 1/2 – 3 Stunden gebraucht – also nicht wirklich schneller. Dafür sauberer.

Die Leute, die mit den Bloodbowl Regeln vertrauter sind, werden wahrscheinlich schon herumhüpfen und mir sagen: Ketzer, das sind 14 Modelle! So viele bekommst du nicht in ein Starterteam rein – es sei denn, du verzichtest auf Rerolls. Und selbst dann wird’s nicht reichen.

Ja, ich weiß. Ich habe auch nur deswegen ein paar mehr bemalt, weil ich mir zum einen noch nicht sicher war, wie genau mein Startteam aussehen wird und zum anderen, weil ich ja noch ein paar Spieler nachkaufen werden.

Das Team werde ich auch noch weiter ausbauen. Da kommt noch ein Big Guy rein und ich werde ein paar Bannerträger als Spielzugsmarker und so weiter anmalen. Außerdem: Fluff! Ihr wollt sicher wissen, warum ich ein Bloodbowl Team mit so nem dämlichen Namen aufstelle. (Außer weil ich’s kann und es lustig ist.)

Aber jetzt werde ich mich aus gegebenem Anlass erstmal kurz bei der Death Guard blicken lassen. Bis dahin.

Bleibt gesund!

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