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Irgend ein Wortspiel mit Viren oder Seuchen…

… nur leider will mir keins einfallen, das noch irgendein Niveau halten kann.

Sei es drum. Wie angekündigt habe ich in den letzten Malsessions dem Seuchengott gehuldigt. Aus gegebenem Anlass.

Dieser Anlass ist nicht (nur) die aktuelle Pandemie, sondern auch irgend so ein YouTuber namens Darren Lathem. Keine Ahnug ob ihr schon mal was von dem gehört habt… (Falls nicht sind die einzigen beiden Ausreden die gelten lasse sind: „tot“ oder „im Knast“!)

Jedenfalls hat mich die Art wie Darren die Rüstung in seiner Meisterklasse bemalt hat echt angemacht.

Außerdem wollte ich noch etwas anderes versuchen: mehr mit selbst gemischter Farbe malen.

Ich habe also Death Guard Green genommen und dann mit ein paar anderen Farben gemischt um die Schatten und Highlights zu malen. Dabei habe ich nicht auf schwarz oder weiß zurück gegriffen (ich glaube sogar, ich habe kein reines Schwarz oder Weiß auf dem Modell verwendet.)

Das Ergebnis könnt ihr einmal in voller Pracht sehen und einmal in Schwarz/Weiß.

Warum dieses Schwarz/Weiß Bild? Eine sehr gute Frage, imaginäre Person, mit der ich mich gerade unterhalte.

Das Schwarz/Weiß Bild habe ich gemacht um abschätzen zu können, ob ich genug Kontrast in den Farben habe.

Hier der Lord of Contagion von allen vier Seiten.

Was mit auffiel – und zwar bei beiden Lords of Contagion die ich bemalte – war ihre Größe.

Der Kollege da oben steht auf einem 2 Zoll Base und braucht das auch. Lord Felthius steht auf einem 1,5 Zoll Base und hätte sich über was größeres gefreut.

Das wirft die Frage auf: wie groß ist diese Figur im Vergleich zu einem Space Marine – oder einem Primaris. Nun… das kann ich beantworten:

Es tut mir fast schon weh zu sehen, wie unpassend klein selbst die (relativ neuen) MK IV Figuren neben den (noch neueren) Primaris und Nurgle Terminatoren ausfallen.

Bloodbowl Team – Die Mooswald Memmen

Schöne Grüße an alle in Quarantäne und im Home Office.

Zuerst einmal die Stimme der Vernunft: Bleibt zu Hause. Steckt niemanden an. Gefährtet nicht euch und andere!

Das waren zwar wenige Worte, aber ich meine sie so, wie ich sie sage!

Dank Beruf und Familie gehöre ich leider nicht zu denen, die in diesen Zeiten von „Corona Ferien“ (echt jetzt, Leute???) reden können. Im Gegenteil. Daher war es die vergangenen Wochen hier relativ still. Aber nicht nur das Geldverdienen und meine Liebsten hielten mich vom posten ab – nein, ich war auch richtig produktiv im Kampf gegen das Plastikgrau.

Erlaubt mir an dieser Stelle etwas Erwartungsmanagement zu begtreiben: ich war richtig produktiv – für meine Verhältnisse!

Ich präsentiere euch hier und heute die Mooswald Memmen. Ein Bloodbowl Team, das nach den Regeln der Waldelfen aufgebaut ist und nur aus Slaanesh Dämonen besteht:

14 Modelle in einem Monat? Na, nicht ganz. es waren 12… die glatzköpfige Werferin (?) war mein Mastermodell für das Farbschema und die Technik. Das Modell für den 2. Wardancer (auf dem Bild links) habe ich separat im März bemalt.

Bei den 12 anderen habe ich aber eine Bemalung wie am Fließband versucht (Batch Painting). Erst alle Grundiert, dann bei allen ein Basecoat und so weiter… Ich muss sagen, das ist eine sehr schnelle Art und Weise mehrere Figuren zu bemalen mit ein paar Einschränkungen.

  • Nutzt dafür unbedingt eine Wet Palette! Wenn ihr bei Modell 7 im Schritt Nr. 4 plötzlich merkt: au, da habe ich aber bei Schritt 2 was vergessen, dann könnt ihr den Pinsel einfach in die Farbe tauchen und müsst nicht erst den Pott rausholen bzw. vielleicht sogar die Farbe anmischen.
  • Macht euch mit dem Arbeitsablauf vertraut! Ihr solltet genau wissen, was ihr in welcher Reihenfolge macht.
  • Ich finde die Qualität leidet ein wenig. Man ist eher geneigt zu sagen: „Meh – passt scho“, wenn man am 10. Modell die Klauen bemalt und man sich nicht sicher ist, ob man nicht doch nochmal glazen sollte.

Für die 12 Modelle hab ich insgesamt – vom Zusammenbau bis zur Fertigstellung – etwas um die 50 Stunden gebraucht. Den zweiten Wardancer hab ich einzeln bemalt um herauszubekommen, ob ich nun schneller bin. Für den hab ich 2 1/2 – 3 Stunden gebraucht – also nicht wirklich schneller. Dafür sauberer.

Die Leute, die mit den Bloodbowl Regeln vertrauter sind, werden wahrscheinlich schon herumhüpfen und mir sagen: Ketzer, das sind 14 Modelle! So viele bekommst du nicht in ein Starterteam rein – es sei denn, du verzichtest auf Rerolls. Und selbst dann wird’s nicht reichen.

Ja, ich weiß. Ich habe auch nur deswegen ein paar mehr bemalt, weil ich mir zum einen noch nicht sicher war, wie genau mein Startteam aussehen wird und zum anderen, weil ich ja noch ein paar Spieler nachkaufen werden.

Das Team werde ich auch noch weiter ausbauen. Da kommt noch ein Big Guy rein und ich werde ein paar Bannerträger als Spielzugsmarker und so weiter anmalen. Außerdem: Fluff! Ihr wollt sicher wissen, warum ich ein Bloodbowl Team mit so nem dämlichen Namen aufstelle. (Außer weil ich’s kann und es lustig ist.)

Aber jetzt werde ich mich aus gegebenem Anlass erstmal kurz bei der Death Guard blicken lassen. Bis dahin.

Bleibt gesund!

Neues Jahr – neue Armeen?

Erstmal: frohes Neues.

Und auch in diesem Jahr stelle ich mich dem Kampf gegen das Plastikgrau und den Gussrahmen!

Das Jahr geht sogar gut los. Ich habe es geschafft zwei – naja eigentlich sogar drei Modelle in diesem Jahr fertig zu stellen. Wenn ich in dem Tempo weiter male, dann komme ich auf – äh… zwei im Sinn… Minus Raumtemperatur… quadrieren zur Wurzel aus… – 36 Modelle??? Das wäre ja wieder weniger als 2019.

Also gut, ich muss meine Ziele etwas weiter stecken. Mein Vorsatz für 2020 ist also: mehr malen.

Nun bin ich so ein kleiner Hobbyschmetterling, der von Projekt zu Projekt flattert. Da muss ich mich etwas einbremsen. Ich habe Momentan drei Projekte auf dem Maltisch und das ist immer noch eines zuviel.

Daher mein Pl… meine Idee:

  • zuerst will ich ein neues Bloodbowl Team bemalen. Im März geht die neue Saison los und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken ein paar Dämonetten zu nehmen und diese als ein Elfenteam (Dunkelelfen? Waldelfen – damit ich auch einen „Big Guy“ bemalen kann?) zu spielen. Das ist für mich ein sehr enger Zeitplan. Mal sehen was ich da machen kann. Als Bonus kann ich diese Modelle ja sogar noch für 40k, 30k, AoS oder 9. Edition nutzen!
  • Die Sons of Luna aus der Shadowspear Box bemalen. Ich sagte ja schon, dass mir das Schema gefällt und die Primaris so erfrischend anders zu bemalen sind.
  • Die World Eaters müssen jetzt mal warten. So sehr es mir in den Fingern juckt da wieder Modelle zu bemalen, so sehr denke ich „Meh!“, wenn ich eine der Figuren in die Hand nehme.

Bloodbowl und Sons of Luna sind also die beiden Projekte, mit denen ich mich erstmal beschäftige.

Für Bloodbowl habe ich ein „Mastermodel“ bemalt. An das Schema will ich mich halten, wenn ich den Rest des Teams bemale. Leider kann ich es nicht zeigen. Als ich die Bilder machte, entdeckte ich eine Stelle die ich vergessen hatte – außerdem eine 2. an der ich nacharbeiten musste. Ich reiche da was nach.

Für die Sons of Luna habe ich zwei Infiltrators bemalt. Die kann ich euch zeigen:

Noch ein paar Worte zu der Bemalung der Modelle.

Im Vergleich zum Testmodell habe ich ein paar Änderungen vorgenommen:

  • ich habe die goldenen Details in einem anderen Goldton bemalt.
  • die Recess Farbe in den Vertiefungen der Modelle ist kein reines Schwarz, sondern ein gemischtes, sehr dunkles Rot. Man sieht den Unterschied nicht, aber es wirkt anders.
  • die Highlights an der grünen Panzerung sind nun stärker und heller.
  • dafür sind die Highlights an der schwarzen Panzerung nicht mehr so kräftig.