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Quick and Dirty – aber vor allem: Dirty!

So, und wer jetzt an einen Song von Christina Aguilera aus dem Jahre 2002 denkt: Browser schließen und sich selbst mit einem Netzwerkkabel geißeln, bis der Ohrwurm weg ist.

Die Inquisition dankt für Ihre freundliche Mithilfe.

Hier geht es um die wichtigen Dinge im Leben: hartes, fummeliges Bemalen von kleinen Figuren, nicht um halbnackte Frauen, die zu hirnzermarternder Musik tanzen, verdammt nochmal.

Nachdem das geklärt ist, kommen wir nochmal zurück zur Überschrift. Nachdem ich ein Forgeworld Modell bemalt hatte, was schon seit Jahren auf seine Fertigstellung wartete (dazu komme ich aber erst im nächsten Blogeintrag) hatte ich das dringende Bedürfnis wirklich was anderes zu machen. Wie schon erwähnt hatte ich mir ein paar Easy-2-Build Modelle der Death Guard zugelegt. (daher Dirty – falls ihr es immer noch nicht gerafft habt!)

Als erstes widmete ich mich den 3 Seuchenmarines – und war ziemlich überrascht.

Games Workshop sollte diese Kits nicht einfach nur „Easy-2-Build“ nennen, sondern vielleicht sogar „Easy-2-Paint“. Ich weiß nicht wie es anderen ergeht, die sich diesen Modellen annehmen und vielleicht liegt es auch daran, dass ich gerade noch ein detailverliebtes Forgeworld Modell in den Malfingern hatte, aber diese Modelle waren wirklich vergleichsweise einfach zu bemalen.

Ja, da musste ich doch tatsächlich bei Standardtruppen ein Bild von der Rückseite schießen. Das liegt zwar auch an der MK III Rüstung, die diese Jungs ins Feld tragen, aber eben nicht nur. Denn man muss zugeben: Easy-2-Build heißt nicht, dass die Modelle eine miese Qualität haben. MK III hin oder her – GW hätte es sich wirklich einfacher machen können. Dass sie es nicht getan haben, hat mich angenehm überrascht. Ich hatte eher sowas wie die Dark Angles Standard-Marines aus der Dark Vengeance Box erwartet – schlicht, schnörkellos und unauffällig. Ich habe in einigen Foren gelesen, dass ein paar Leute wohl Probleme mit der Qualität des Plastiks hatten. Da war die Rede von „spröde“, „bricht leicht“ und so weiter.

Daher ein Wort zu der Frage, ob ich Probleme mit der Qualität hatte: Nein!

Ich weiß, dass ich bei der Bemalung sorgfältiger hätte sein können, ein paar Kantenakzente sauberer und deutlicher setzen sollte und so weiter… aber ich wollte mich da wirklich nicht verausgaben. Quasi eine Lockerungsübung.

Ihr kennt das vielleicht, wenn ihr auf irgendwelchen einschlägigen Seiten unterwegs seid und euch die bemalten Modelle von anderen Leuten anseht. Da gibt es dann immer „that guy“, der ein monstermäßiges Modell präsentiert: umgebaut, in ‚eavy Metal Qualität bemalt und einem Kinnladen-herunterklapp-Faktor von 11. Und darunter schreibt er dann: „Weiß nicht so recht… is ganz OK geworden… nix für die Vitrine… Tabletop Qualität halt“

Ich bin wirklich nicht „that guy“. Deswegen darf ich hoffentlich sagen: ich hab die 3 Marines in Tabletop-Qualität bemalt. In die Vitrine kommt bei mir aber eh alles… schon mal allein damit es nicht zustaubt. (Zumindest, sobald ich wieder eine Vitrine habe.)

Und sonst so?

Wie auch immer. Ich muss sagen, ich bin ein bissel angefixt von dem einfachen, aber doch ganz effektivem Farbschema mit dem ich die Death Guard da bepinselt habe. Aus der besagten Dark Vengeance Box hab ich unter anderem noch einen Dreadnaught Hellbrute, mit dem ich bisher nicht wusste was ich mit ihm anstellen soll, da mir diese Verschmelzung aus Kampfläufer und überwucherndem Fleisch nicht so recht für meine World Eaters gefallen wollte. Für die Death Guard hingegen könnte das ganz passend sein. Ich werd den wohl mal mit dem Farbschema bepinseln.

Aber fürchtet euch nicht (ha!) – an meine World Eaters habe ich natürlich in den vergangenen Wochen auch gedacht. Ich habe zwar nicht viel gemalt, aber dafür umso mehr gebastelt und mein Shelf of Shame mit zusammen gebauten, grundierten Figuren befüllt. Nun muss ich „nur noch“ mal wieder malen…